Arbeitsgruppe Populationsgenomik
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Willkommen bei der Arbeitsgruppe Populationsgenomik

startseiteEs ist eine bekannte Tatsache, dass die Tierzucht von der genetischen Vielfalt lebt, denn ohne genetische Varianz gäbe es keine Selektionserfolge. Daher sind unsere Arbeitsschwerpunkte die funktionelle und neutrale genetische Diversität in Nutztierpopulationen aufzudecken und zu bewahren. Dabei wenden wir populationsgenomische Methoden zur Detektion von kausalen Mutationen für präzise definierte Phänotypen sowie zur Untersuchung der neutralen Diversität als genetischen Puffer für eine nachhaltige Entwicklung an.

Thematische Schwerpunkte bei Untersuchungen zur funktionellen Diversität sind Erbkrankheiten, Domestikationsmerkmale, die molekulare Steuerung der Hornentwicklung sowie Mechanismen von Segmentmerkmalen in Nutztierrassen. Zudem werden populationsgenomische Designs genutzt, um einzelne Gene zu detektieren, die zum Beispiel die Fruchtbarkeit oder die Körperzusammensetzung beeinflussen.

Thematische Schwerpunkte bei Untersuchungen zur neutralen Diversität sind die populationsgenomischen Analysen der Nutztierrassenvielfalt. Diese Untersuchungen werden in erster Linie an den Spezies Rind und Schaf durchgeführt. Dabei sind wir besonders an kaum künstlich selektierten und wenig differenzierten europäischen Nutztierpopulationen interessiert, die aus Regionen stammen, die geografisch näher am Domestikationszentrum liegen. Diese dienen beispielsweise als Kontrolle bei Selektionssignatur-Analysen in streng selektierten und stark differenzierten westeuropäischen Populationen. 

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